L'histoire des joutes

Das Spiel „Les Joutes Provençales“ 

Die Joute Provençale ist eine Konfrontation auf dem Wasser zwischen zwei Personen, von denen sich jede auf einem Boot befindet, auf einer Standfläche, die in der Provence „Teinteine“ genannt wird. Die Boote bewegen sich aufeinander zu und das Ziel dieses Kampfes besteht darin, seinen Gegner mittels einer Lanze ins Wasser zu stoßen. Der Schutz wird durch einen Holzschild gewährleistet, den der Kämpfer zu seiner Linken trägt. Die Boote haben zur Unterscheidung der verschiedenen Mannschaften im Allgemeinen unterschiedliche Farben. 

Charakteristisch für die Joute Provençale ist ihre Heftigkeit und ihre extreme Kodierung. Die Attacken zwischen den Spielern sind harte Männergefechte und die Stürze ins Wasser geräuschvoll. Es gibt ein paar zusätzliche Regeln im Vergleich zu anderen Arten des Fischerstechens, insbesondere die, dass die Füße nicht zusammenstehen dürfen, wenn zugestochen wird. Der Kämpfer stellt nämlich seinen linken Fuß vor die weiße Linie auf seiner Standfläche und seinen rechten Fuß hinter diese Linie; wenn der rechte Fuß des Kämpfers die weiße Linie während des Zustechens überschreitet, wird er zugunsten seines Gegners disqualifiziert.

Das Spiel „Les Joutes Provençales“, bekannter unter dem Namen „Targo“, unterscheidet sich durch die kürzere Lanze und die engere Plattform (Tinteino) vom klassischen Fischerstechen. Die Targo prouvençalo wird in Frankreich an der Mittelmeerküste praktiziert. Sie bleibt das charakteristische sportliche Element der Votivfeste der Städte des Südens.

Dieser Sport, der früher ausschließlich von Männern praktiziert wurde, lockt heute immer mehr Frauen und Kinder an. 
  • Joutes martégales © Silvy Ducreux
  • Joutes martégales © Silvy Ducreux
  • Joutes martégales © Silvy Ducreux
  • Joutes martégales © Silvy Ducreux
Der traditionelle Rudersport

Die Ursprünge des traditionellen Rudersports gehen auf die Epoche zurück, als die Fischer, sobald sie ihre Arbeit beendet hatten, für die Rückkehr in den Hafen Wettkämpfe veranstalteten, um dort ihre Ausbeute zu verkaufen... Damals gab es natürlich noch keine Motoren.

Der traditionelle Rudersport wird auf 600 kg schweren und 7,20 m langen Booten mit 6 Ruderern und einem Steuermann praktiziert, hauptsächlich im Süden Frankreichs an der gesamten Mittelmeerküste. Das Boot erinnert an die früheren Fischerboote, aber die Schale wird aus Glasfaser und Polyesterharz gefertigt, die Bänke, Breitseiten und Ruder aus Holz.

Alle Boote für den traditionellen Rudersport müssen von der Fédération Française de Joute et de Sauvetage Nautique zugelassen werden.
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