Die Alyscamps

Historische Anlage und Denkmal Religiöses Erbgut
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Präsentation

In der Antike waren die Friedhöfe außerhalb der Städte und entlang der Straßen. Von Beginn des Imperiums an gab es in der Nähe der Via Aurelia Grabsteine, Sarkophage und Mausoleen, die eine riesige Totenstadt bildeten.
Erst in der frühchristlichen Zeit, mit der Bestattung des Märtyrers Saint Genest und der Grabstätte der ersten Bischöfe von Arles – in einer Kapelle mit zahlreichen, eng beieinander liegenden Gräbern in mehreren Reihen – kam dem Friedhof eine wesentliche Rolle zu.
Gegen 1040 wurde ein Priorat unter der Bezeichnung Saint-Honorat geschaffen und der Abtei Saint-Victor Marseille angeschlossen an. Die Nekropolis wurde eine unverzichtbare Etappe der Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, und die "Chansons de Gestes" (lat. gesta „Heldentaten“, erzählende Gattungen der französischen Literatur) situierten hier die Kämpfe von Karl dem Großen gegen die Sarazenen als Erklärung für die hohe Zahl der Grabstätten. Dante verewigte diesen Ort in "Die Hölle" (Inferno), Teil seiner "Göttlichen Komödie".
Die heute noch vorhandene "Allée des Alyscamps" war im 18. Jhd. durch die Ordensbrüder der Paulaner (Ordre des Minimes) angelegt worden. 1888 kamen Van Gogh und Gauguin hierher, um auf diesen romantischen "Champs Elysées von Arles" zu malen. Im Altertum befanden sich die Friedhöfe immer außerhalb der Stadtmauern und lagen meist an den Hauptverkehrsachsen. Mit Beginn des Römischen Kaiserreiches wurden entlang der Via Aurelia Urnen-Grabstätten, Sarkophage und Mausoleen errichtet, die eine weitläufige Nekropolis bildeten.
Erst in der frühchristlichen Zeit, mit der Bestattung des Märtyrers Saint Genest und der Grabstätte der ersten Bischöfe von Arles – in einer Kapelle, die bald von zahlreichen, eng beieinander liegenden Gräbern in mehreren Reihen – kam dem Friedhof eine wesentliche Rolle zu.
Gegen 1040 wurde ein Priorat unter der Bezeichnung Saint-Honorat, angeschlossen an die Abtei Saint-Victor Marseille, geschaffen. Die Nekropolis wurde eine unverzichtbare Etappe der Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, und die "Chansons de Gestes" (lat. gesta „Heldentaten“, erzählende Gattungen der französischen Literatur) situierten hier die Kämpfe von Karl dem Großen gegen die Sarazenen als Erklärung für die hohe Zahl der Grabstätten. Dante machte diesen Ort in "Die Hölle" (Inferno), Teil seiner "Göttlichen Komödie", unsterblich.
Die heute noch vorhandene "Allée des Alyscamps" war im 18. Jhd. durch die Ordensbrüder der Paulaner (Ordre des Minimes) angelegt worden. 1888 kamen Van Gogh und Gauguin hierher, um auf diesen romantischen "Champs Elysées von Arles" zu malen. Auf dem Gelände sind Gräber nebeneinander aufgereiht und es ist ein Teil der frühchristlichen Nekropolis zu sehen, die Gegenstand von Ausgrabungen war. Der Weg führt an allgemein recht einfachen, schmucklosen Sarkophagen aus lokalem Kalkstein vorbei. Eine Ausnahme bilden ein sogenanntes Querbeil (mit gebogenem Blatt, quer zum Stiel geschäftet), und ein Winkelmaß mit Senkblei. Einige Sarkophage besitzen in der Mitte, in einer Kartusche, eine Grabinschrift. Diese Texte sind allerdings häufig kaum zu entziffern.
Die Allee verbreitert sich bis zu den Resten der frühchristlichen Nekropolis, vor der Kirche der Abtei Saint-Honorat (12. Jhd.). Sämtliche Klostergebäude der Abtei wurden nach der Revolution zerstört. Die Ausgrabungen in den Jahren 1930-1950 förderten eine Anhäufung von Sarkophagen in abgeschlossenen Grabstätten, die weder Dekor noch Epitapher trugen, zutage. Tonscherben und Münzfunde ermöglichen eine Datierung auf das 4.und 5. Jhd.
Im Mittelalter gehörten zahlreiche Kellergewölbe, Kapellen und Grabdenkmäler zu dieser Stätte. Von diesen Bauten sind nur noch wenige Spuren vorhanden. Am Eingang des Geländes, direkt an die Kirche Saint-Césaire-le-Vieux angebaut (von der nur noch die romanische Vorhalle übrig ist) steht die Kapelle Saint-Accurse (Baujahr 1520), im Gedenken an Accurse de la Tour, der von einem anderen Adligen aus Arles im Duell getötet wurde. Etwas weiter rechts steht ein imposantes Monument: das Monument der Konsuln, errichtet im 18. Jhd. zu Ehren der Gemeindeväter, die 1721 die Pest hinweg gerafft hatte. Etwas weiter, zur Linken, befindet sich die Grabkapelle der Familie Porcelet (im 16. Jhd. erbaut).
Abseits der Betriebswerke der SNCF und der Route de Crau steht die "Chapelle de la Genouillade" (Kapelle aus dem 16. Jhd.), die früher auch als "Kapelle der Bauern" bezeichnet wurde, die sich hier etabliert hatten.
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Öffnungszeitraum (e)Vom 01/03 bis 30/04, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr.

Vom 01/05 bis 30/09, täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr.
Ausnahmsweise geschlossen am 1. Mai.

Vom 01/10 bis 31/10, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr.

Vom 02/11 bis 28/02, täglich von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr.
Ausnahmsweise geschlossen am 1. Januar und 25. Dezember.
Letzter Eintrag 16.00 Uhr.
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